CORONA SONORA in Wiesbaden

Hat sich tat­säch­lich unter dem Druck der Pan­demie das gesamte musikalis­che Leben in die engen Gren­zen dig­i­taler Über­mit­tlung und ein- bis zweisamer haus­ge­mein­schaftlich­er Wahrnehmung verkrochen? Nicht ganz! Die Koop­er­a­tive New Jazz hat mit CORONA SONORA ein konz­er­tantes Klan­gereig­nis für Wies­baden geschaf­fen, das, obwohl ana­log und live darge­boten, wed­er die Ver­samm­lung von Pub­likum erfordert noch die Ein­hal­tung aktuell geboten­er Abstand­sregeln gefährdet. Von neun der Öffentlichkeit nicht zugänglichen exponierten und über die Stadt verteil­ten Orten span­nen jew­eils drei Musiker*innen ein miteinan­der kom­mu­nizieren­des musikalis­ches Netz, das über­all in der inneren Stadt in je eigen­er klan­glich­er Mis­chung wahrgenom­men wer­den kann — im Wies­baden­er Stadt­ge­bi­et zwis­chen Kaiser-Friedrich-Ring und Altem Fried­hof, zwis­chen Zieten­ring und Wil­helm­straße. Spitzen Sie ein­fach die Ohren und die Wahrschein­lichkeit ist hoch, dass die genau 36 Minuten andauernde Pan­demie der Klänge Sie erwis­cht, auf das Heil­sam­ste infiziert und nach­haltig gegen kul­turellen Dig­i­tal­is­mus immu­nisiert.