Konzertfilm „Nähe und Ferne“

Auf­grund der Coro­na-Pan­demie kon­nten Mas­ter­studierende der Uni­ver­sität Kiel ein Sem­i­nar, in dem ein Konz­ert­pro­gramm erar­beit­et wer­den sollte, nur online durch­führen. Daraus ist der sehenswerte Konz­ert­film „Nähe und Ferne“ ent­standen. eine Vor­gabe war u. a., dass die Beset­zun­gen der Stücke wegen der Abstand­sregelun­gen auf der Bühne nicht zu groß sein durften, den­noch sollte möglichst das gesamte Orch­ester beschäftigt wer­den. So kam eine Pro­gram­mauswahl, die Nähe und Ferne musikalisch, zeitlich und geografisch auf­greift, zus­tande. Die von markan­ten Rhyth­men, Impro­vi­sa­tion und Tra­di­tion geprägte Stre­icher­musik der jun­gen US-amerikanis­chen Kom­pon­istin Jessie Mont­gomery (*1981) macht als deutsche Erstauf­führung den Auf­takt, bevor in Toru Takemit­sus Bläser­stück »Gar­den Rain« ein kurz­er Ruhep­unkt erre­icht wird. Max Bruchs »Ser­e­nade nach schwedis­chen Melo­di­en« bes­tim­men tänz­erisch-sehn­süchtige Weisen und skan­di­navis­ches Flair, während Pianist Fabi­an Müller mit Beethovens 3. Klavierkonz­ert an die Schwelle von Wiener Klas­sik und Roman­tik führt.