NOperas! – „Chaosmos“ in Wuppertal

Mit der Wup­per­taler Urauf­führung der Logis­tikop­er „Chaos­mos“ wird am Sam­stag, 11. Jan­u­ar 2020, die erste Pro­duk­tion der jun­gen Förderini­tia­tive »NOp­eras!« des Fonds Exper­i­mentelles Musik­the­ater (feXm) erleb­bar. Nach sein­er Auf­führungsserie an der Oper Wup­per­tal wan­dert dieses Pro­jekt im April an die Oper Halle (erste Auf­führung: 3. April 2020) und im Juni an das The­ater Bre­men (erste Auf­führung: 20. Juni 2020). »Chaos­mos« ist eine inter­ak­tive Ver­such­sanord­nung für Orch­ester, Solis­ten, Per­former und Gabel­sta­pler von Marc Sinan, Tobias Rausch und Kon­rad Käst­ner. Sie set­zt sich mit der Prob­lematik men­schlich­er Ord­nungssys­teme auseinan­der – dem Ver­such, die Welt ratio­naler Kon­trolle zu unterziehen und auf diese Weise beherrschbar zu machen. Die Oper wird zum Logis­tikzen­trum. Hier kreuzen sich die glob­alen Finanzströme und Liefer­ket­ten und wer hier arbeit­et, ist selb­st nur ein Rad im Gefüge, ohne die eigene Rolle zu hin­ter­fra­gen. Doch zunehmend stärkere Störun­gen im Sys­tem wer­fen beun­ruhi­gende Fra­gen auf: Gibt es einen grund­sät­zlichen Fehler in diesem Sys­tem? Wem über­haupt dient es, wenn nicht vielle­icht nur sich selb­st?