rainy days in Luxemburg

Das diesjährige Mot­to der rainy days lautet „less is more“. In den Kün­sten hat Reduk­tion eine lange Tra­di­tion und Geschichte. In der zeit­genös­sis­chen Musik zeigt sie sich in ganz ver­schiede­nen For­men – als Beschränkung auf eine einzige Idee, ein bes­timmtes Prinzip, ein Instru­ment, min­i­male szenis­che Mit­tel, graphis­che Nota­tion oder auf stark begren­ztes Mate­r­i­al wie einzelne Töne, Gesten oder Spieltechniken.18 Konz­erte, Instal­la­tio­nen und Per­for­mances sowie Kün­st­lerge­spräche und eine Kon­ferenz laden vom 22. Novem­ber bis 1. Dezem­ber zu ein zu ent­deck­en, wie Reduk­tion klin­gen und wie kün­st­lerisch frucht­bar Beschränkung sein kann: Das erste gemein­same Werk von Min­i­mal Music-Pio­nier Steve Reich und dem Maler Ger­hard Richter. Poli­tis­che Stel­lung­nah­men mit Trick­fil­men und Musik. Abstract Pieces mit weni­gen The­ater mit­teln. Ein einzel­ner Ton als Ereig­nis in der Stille. Ein einziges Instru­ment. Zeitlich gedehnte Klan­gent­fal­tun­gen. Graphis­che Par­ti­turen. Über­raschende Reduk­tio­nen in der Musikgeschichte. Ein Kinderkonz­ert in der Dunkel­heit. Aus min­i­mal wird max­i­mal.