The Sound of Distance

Wäre das Haus der Kul­turen der Welt in Berlin ein einziges großes Instru­ment – wie würde es klin­gen? Das viertägige Fes­ti­val The Sound of Dis­tance — Neue Ideen für Musik, Raum und Architek­tur vom 21. bis 24. Okto­ber 2021 sucht Antworten auf diese Frage im erweit­erten Res­o­nanzraum bei Konz­erten, Per­for­mances, Talks und sonis­chen Aktivierun­gen, drin­nen und draußen — in einem  Radius, der das Car­il­lon im benach­barten Glock­en­turm eben­so ein­schließt wie den Wider­hall der umliegen­den Regierungs­ge­bäude. Zwis­chen Gitar­ren-Drones und Cel­lok­län­gen, Sound-Instal­la­tio­nen und Werken von Avantgarde-Komponist*innen wie Annea Lock­wood und Alvin Luci­er präsen­tieren Künstler*innen Arbeit­en, die teil­weise speziell für das Fes­ti­val konzip­iert wer­den. Einen Großteil davon kann das Pub­likum im indi­vidu­ellen Rhyth­mus erfahren, mit eige­nen Akzen­ten und Inten­sitäten – ob die Sounds nun bis zum Bun­destag reichen oder als otoakustis­che Emis­sio­nen direkt im Innenohr entste­hen. (Foto: Simon Keckeisen)