2. August 2018

Ausschreibungen

Ham­burg­er Absol­ven­ten/-innen von Kun­sthochschulen aller Sparten kön­nen sich vom 15. Feb­ru­ar bis zum 15. März 2020 für ein Stipendi­um im Förder­pro­gramm stART.up der Claussen-Simon-Stiftung bewer­ben. Am 21. April 2020 wird der Auswahlt­ag für ein­ge­ladene Kan­di­daten/-innen in Ham­burg stat­tfind­en. Mit der finanziellen und ideellen Förderung gibt die Claussen-Simon-Stiftung den Geförderten Zeit und Raum, sich in ihrer Sparte zu etablieren und kün­st­lerisch zu reifen. Sie erhal­ten ein Jahr lang eine finanzielle Unter­stützung von bis zu 1.500 Euro im Monat. Außer­dem nehmen die Stipen­di­aten/-innen an einem speziell auf die Bedarfe von jun­gen Kun­stschaf­fend­en zugeschnit­te­nen umfan­gre­ichen Cur­ricu­lum teil: Work­shops zum Beispiel zu Kom­mu­nika­tion und Mar­ket­ing, zum Zeit­man­age­ment und zu juris­tis­chen Fra­gen ver­mit­teln das nötige Rüstzeug für eine erfol­gre­iche freiberu­fliche Kün­stlerex­is­tenz. Voraus­set­zun­gen für die Auf­nahme ins Förder­pro­gramm stART.up sind neben ein­er her­aus­ra­gen­den kün­st­lerischen Begabung ein über­durch­schnit­tlich guter Stu­di­en­ab­schluss in einem kün­st­lerischen Fach bzw. der Nach­weis über außeror­dentlich­es kün­st­lerisches Wirken. Außer­dem soll­ten Bewer­ber/-innen zwis­chen 25 und 35 Jahre alt sein und ihren Wohn- und Arbeit­sort während des Förderzeitraums in der Metropol­re­gion Ham­burg haben.

 

Das Musik­fes­ti­val Bern lädt Musikschaf­fende und Veranstalter*innen dazu ein, sich mit Pro­jek­ten zum The­ma «schwärme» für die Fes­ti­valaus­gabe 2021 zu bewer­ben. Zen­trale Kri­te­rien sind die kreative Umset­zung des Fes­ti­valthe­mas sowie ein Bezug zu Bern; inter­na­tionale Koop­er­a­tio­nen, inter­diszi­plinäre Ansätze und unkon­ven­tionelle Ver­anstal­tung­sorte sind willkommene Kom­po­nen­ten. Eingabefrist ist der 14. Feb­ru­ar 2020.

 

Der Bun­desver­band der GEDOK, Ver­band der Gemein­schaften der Kün­st­lerin­nen und Kun­st­fördern­den e. V., vergibt im Rah­men eines Wet­tbe­werbs erst­ma­lig den GEDOK Musikpreis an Kom­pon­istin­nen ohne Alters­beschränkung. Jede Kom­pon­istin kann ein Werk ein­re­ichen. Das Werk soll noch nicht aufge­führt und auch nicht bei einem anderen Wet­tbe­werb prämiert wor­den sein. Im Jahr 2020 gedenkt die GEDOK beson­ders ihrer Grün­derin, der Kun­st­förderin und Frauen­recht­lerin Ida Dehmel (1870–1942), und ihres 150. Geburt­stags. Die für den Wet­tbe­werb ein­gere­icht­en Kom­po­si­tio­nen sollen einen Bezug zu Werken von Kom­pon­istin­nen der Zeit haben, in der Ida Dehmel lebte, beson­ders zu Werken von Kom­pon­istin­nen der Zeit ab 1926, dem Grün­dungs­jahr der GEDOK. Ein­sende­schluss ist der 31. Jan­u­ar 2020.