2. August 2018

Ausschreibungen

Der Musik­fonds hat im Rah­men von Neustart Kul­tur zusät­zliche Mit­tel erhal­ten, die zum größten Teil für ein ein­ma­liges Stipen­di­en­pro­gramm zur Ver­fü­gung gestellt wur­den. Bewer­bun­gen für das Stipen­di­en­pro­gramm sind nicht mehr möglich, aber die 1. Förder­runde 2021 wird mit Rest­mit­teln aus dem Hil­f­s­paket Neustart Kul­tur aufge­stockt. Diese Mit­tel sollen inno­v­a­tive Pro­jek­tvorhaben trotz der durch die Coro­na-Krise erschw­erten Bedin­gun­gen ermöglichen und den Neustart des kul­turellen Lebens in Deutsch­land stim­ulieren. Die Antrags­frist für die näch­ste Förder­runde des Musik­fonds für Anträge mit ein­er Antragssumme höher als 2000 Euro bis max­i­mal 50.000 Euro endet am 31. Mai 2021. Das Pro­jek­tvorhaben darf nicht vor dem 1. August 2021 begin­nen. Anträge kön­nen auss­chließlich online ein­gere­icht werden.

 

Mit mœrster­class! bietet das Moers-Fes­ti­val eine einzi­gar­tige Chance für junge Komponist:innen bis ein­schließlich 18 Jahren, eine Brücke zwis­chen den Stereo­typen „klas­sis­ch­er“ und „impro­visiert­er“ Musik zu schla­gen (im Bild: Lukas Döh­ler mit Ron Stabin­sky; Foto: Bernd Uhlen). Über das Pfin­gst­woch­enende wer­den bis zu vier junge Komponist:innen zum Moers Fes­ti­val ein­ge­laden, um dort inten­siv an ihren Werken mit inter­na­tion­al renom­mierten Impro­vis­ern zu arbeit­en und sich kün­st­lerisch auszu­tauschen. Am Ende fol­gt eine Auf­führung auf der großen Fes­ti­val­bühne. Dabei ist die Art der Kom­po­si­tion freigestellt, ob klas­sis­che Par­ti­tur, graphis­che Nota­tion, Spielan­weisun­gen, Konzepte, Audios oder Videos. Denn das moers fes­ti­val ste­ht seit 1972 für alle For­men von Musik, die nicht „Main­stream“ sind – Impro­vi­sa­tion, New & Cre­ative Jazz, Avant­garde, Elec­tro, Neue Musik, Noise, Min­i­mal, Instal­la­tion, Drone … es ist eine große Bühne für alles, was du nicht in den Massen­me­di­en find­est – die große Bühne für das Uner­hörte! Teil­nehmen kann jede/r bis ein­schließlich 18 Jahren, Ein­sende­schluss ist der 15. April 2021, es gilt der Poststempel.

Die Musikkul­tur Rheins­berg gGmbH lobt für die Monate März, April und Mai 2021 ein­tägige Arbeitsstipen­di­en für pro­fes­sionelle Musiker*innen der freien Szene aus und stellt hier­für das Schlossthe­ater als Proben- und Auf­führungsraum sowie freie Ressourcen der Musikakademie kosten­frei zur Ver­fü­gung. Bewer­ben kön­nen sich sowohl einzelne Musikern*innen wie auch Ensem­bles bis zu max­i­mal 7 Mit­gliedern. Jede*r beteiligte Künstler*in erhält dazu ein Stipendi­um von 500 € (500 € Solokün­stler, 2000 € Stre­ichquar­tett u.s.w.). Die Stipendiat*innen kön­nen das Schlossthe­ater von mon­tags bis fre­itags im Zeitraum von 10 bis 18 Uhr nutzen, wobei jed­er Tag jew­eils immer nur an eine*n Bewerber*in bzw. ein Ensem­ble vergeben wer­den kann. Den Künstlern*innen ste­ht es frei, ob sie die Zeit im Schlossthe­ater für Arbeit­sproben und zum gemein­samen Musizieren oder aber für eine Auf­führung nutzen wollen, die mit elek­tro­n­is­chen Mit­teln aufgeze­ich­net soll.

 

Mit gen­reüber­greifend­en Live­musikpro­gram­men, sowohl in den Metropolen als auch im ländlichen Raum, sind Musik­clubs und ihre Konz­erte ein wesentlich­er Bestandteil ein­er viel­seit­i­gen Kul­tur­land­schaft. Mit dem APPLAUS 2021 zeich­net die Kul­turstaatsmin­is­terin Moni­ka Grüt­ters daher gemein­sam mit der Ini­tia­tive Musik die Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen für ihre Konz­ert­pro­gramme aus. Für die Ver­lei­hung 2021 ste­hen ins­ge­samt 2,6 Mil­lio­nen Euro für Prämien zur Ver­fü­gung. Bewer­ben kön­nen sich Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen aus allen Gen­res der Pop­u­lar­musik, wie zum Beispiel Rock, Hip-Hop, elek­tro­n­is­che Musik, exper­i­mentelle Pop­musik oder Jazz. Ein­gere­icht wer­den kön­nen Konz­ert­pro­gramme der Jahre 2019 und 2020. Die Bewer­bungsphase startet am 1. März 2021.

 

Nach­wuchs für neue Klänge gesucht. Das Ensem­ble Junge Musik Sach­sen-Anhalt sucht für die Spielzeit 2021/22 neue Mit­glieder. Gefragt sind Musik­erin­nen und Musik­er im Alter von 14 bis 25 Jahren, die ihren Wohn­sitz im Land Sach­sen-Anhalt haben. Wer Zeit und Lust hat, sich auf neue Klänge einzu­lassen, diese inten­siv mit zu entwick­eln, sie zur Auf­führung zu brin­gen und die Proben­woch­enen­den und Konz­ert­ter­mine verbindlich in seinen Kalen­der einzu­tra­gen, ist aufgerufen, sich zu bewer­ben! Jedes Instru­ment ist möglich. Auch Sän­gerin­nen und Sänger sind willkom­men. Regelmäßiger Probenort ist das Gesellschaft­shaus Magde­burg. Bewer­berin­nen und Bewer­ber wer­den zu einem Vor­spiel am 24. April 2021 ein­ge­laden. Anmel­dun­gen bis zum 1. April 2021 per Mail an: LVDM-LSA@t‑online.de oder über das Online­for­mu­lar des LvdM unter www.musikschulen-in-sachsen-anhalt.de/formulare/ensemble-junge-musik-ejm-bewerbung/ (Foto: Kathrin Singer)

 

Kul­turschaf­fende aller Sparten, die sich nach ihrem Studi­um eine freiberu­fliche kün­st­lerische Exis­tenz in Ham­burg auf­bauen, kön­nen sich vom 15. Feb­ru­ar bis zum 15. März 2021 für ein Stipendi­um im Förder­pro­gramm stART.up bewer­ben. Die Auswahlt­age für die ein­ge­lade­nen Bewerber:innen wer­den am 26. und 27. April 2021 stat­tfind­en. Mit der finanziellen und ideellen Förderung gibt die Claussen-Simon-Stiftung den Geförderten Zeit und Raum, sich auf dem Markt zu etablieren, kün­st­lerisch zu reifen und sich ein spartenüber­greifend­es Net­zw­erk aufzubauen. Sie erhal­ten ein Jahr lang eine finanzielle Unter­stützung von bis zu 1.500 Euro monatlich. Außer­dem nehmen die Stipendiat:innen an einem speziell auf die Bedarfe von jun­gen Kun­st- und Kul­turschaf­fend­en zugeschnit­te­nen umfan­gre­ichen Cur­ricu­lum teil: Work­shops zu Kom­mu­nika­tion und Mar­ket­ing, zu Zeit­man­age­ment und zu juris­tis­chen Fra­gen ver­mit­teln das nötige Rüstzeug für eine erfol­gre­iche freiberu­fliche Tätigkeit. Voraus­set­zun­gen für die Auf­nahme ins Förder­pro­gramm stART.up sind neben ein­er her­aus­ra­gen­den kün­st­lerischen Begabung ein über­durch­schnit­tlich guter Stu­di­en­ab­schluss in einem kün­st­lerischen Fach bzw. der Nach­weis über außeror­dentlich­es kün­st­lerisches Wirken. Bewerber:innen sind zwis­chen 25 und 35 Jahre alt und haben ihren Wohn- und Arbeit­sort in der Metropol­re­gion Ham­burg. Nach erfol­gre­ich­er Beendi­gung des ersten Förder­jahres, in dem die Stipendiat:innen unter anderem ein Konzept für die Umset­zung eines kün­st­lerischen Pro­jek­ts erar­beit­en, kön­nen sie sich für eine Anschlussförderung bewerben.