2. August 2018

Ausschreibungen

Der 24. Jugend­kom­po­si­tion­swet­tbe­werb Sach­sen-Anhalt ste­ht ganz im Zeichen des 100-jähri­gen Gründungsjubiläums des Bauhaus­es. Am Wet­tbe­werb kön­nen Kinder, Jugendliche und junge Erwach­sene mit Wohn­sitz in den Bun­deslän­dern Schleswig-Hol­stein, Ham­burg, Bre­men, Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Nieder­sachen, Bran­den­burg, Sach­sen-Anhalt, Thüringen und Sach­sen teil­nehmen, die nach dem 23. August 1996 geboren wur­den. Es kön­nen Kam­mer­musik­w­erke von max. 10 Minuten Dauer für die fol­gende Beset­zung ein­gere­icht wer­den: zwei Trompe­ten, Posaune, zwei Violen, Vio­lon­cel­lo, Kon­tra­bass, Schlag­w­erk. Ein­sende­schluss ist der 23. August 2019. Die prämierten Kom­po­si­tio­nen wer­den am 23. Novem­ber 2019 vom Ensem­ble Sin­foni­et­ta Dres­den in einem öffentlichen Konz­ert im Rah­men des 27. Tonkünstlerfestes in Magde­burg aufgeführt. Die Preisträger kön­nen bei der Gen­er­al­probe am Tag der Aufführung anwe­send sein und erhal­ten die Möglichkeit, mit den Inter­pre­ten über ihre Kom­po­si­tion zu sprechen.

 

Die Fun­dación BBVA für zeit­genös­sis­che Musik schreibt die 12. BBVA Foun­da­tion Fron­tiers of Knowl­edge Awards aus. Die Wet­tbe­werbe würdi­gen grundle­gende Beiträge in den Bere­ichen Natur­wis­senschaft, Tech­nolo­gie, Geis­teswis­senschaften und kün­st­lerisches Schaf­fen. Die Preise in den ins­ge­samt acht Kat­e­gorien sind mit jew­eils 400.000 Euro dotiert. Die Kat­e­gorie 8 „Musik und Oper“ umfasst Kom­po­si­tion, Instru­men­tal- und Gesangs­dar­bi­etung, Musik- und Büh­nen­regie sowie Videokun­st in Verbindung mit musikalis­chen Werken. Kul­turelle Insti­tu­tio­nen kön­nen Nominierun­gen einreichen;der Nominierungszeitraum endet am 30. Juni 2019.

 

Musik­erIn­nen im Alter von 14 bis 20 Jahren aus ganz Sach­sen-Anhalt kön­nen sich ab sofort darum bewer­ben, in das 2017 von Finn Wier­sig (geboren 1999) gegrün­dete Magde­burg­er Ensem­ble Junge Musik (Foto: Kathrin Singer) aufgenom­men zu wer­den. Selb­st geset­ztes Ziel des Ensem­bles ist es, Neue und zeit­genös­sis­che Musik gle­ich­berechtigt neben die klas­sis­che zu stellen, let­ztere in neuen Instru­men­tierun­gen zu erforschen und so ganz neu erfahrbar zu machen. Das derzeit 15-köp­fige Ensem­ble soll in der kom­menden Sai­son von Novem­ber 2019 bis Juni 2020 zu einem auch über Magde­burg hin­aus wirk­enden Ensem­ble entwick­elt wer­den und bietet inter­essierten Musik­erIn­nen die Möglichkeit, ihre Kom­pe­ten­zen im Bere­ich Neue Musik zu fes­ti­gen und zu erweit­ern. Gesucht wer­den vor allem Instru­men­tal­is­ten im Bere­ich Vio­line, Vio­la, Vio­lon­cel­lo, Kon­tra­bass, Flöte, Oboe/Englisch Horn, Klarinette/Bassklarinette, Fagott, Trompete, Horn, Posaune, Tuba, Akko­rdeon und Gitarre. Inter­essentIn­nen wer­den gebeten, ihr Anmel­dung für eine Mitwirkung im Ensem­ble Junge Musik form­los per E-Mail bis zum 31. März 2019 an fol­gende Adresse zu senden: gesellschaftshaus@gh.magdeburg.de. Jed­er Inter­essent und jede Inter­essentin wird zu einem Vor­spiel ein­ge­laden. Die Vor­spiele find­en am 4. und 11. Mai 2019 im Gesellschaft­shaus Magde­burg statt.

 

Anna Kor­sun 2016 in Mon­tre­al

Das Goethe-Insti­tut Mon­tre­al, der Con­seil des arts et des let­tres du Québec und Le Vivi­er – Car­refour des musiques nou­velles bieten einem in Deutsch­land leben­den Kom­pon­is­ten (w/m) die Möglichkeit ein­er zwei­monati­gen Res­i­denz (15.10.–15.12.2019) in Mon­tre­al (Kana­da). Die Res­i­denz richtet sich an Kom­pon­istIn­nen, die nach­weis­lich über min­destens zwei Jahre pro­fes­sionelle Beruf­ser­fahrung verfügen und deren Werk zumin­d­est ein­ma­lig öffentlich in einem anerkan­nten Spielort aufgeführt wurde. Der Aufen­thalt in Mon­tre­al dient der Ver­net­zung und dem nach­halti­gen Aus­tausch zwis­chen Kom­pon­istIn­nen aus Québec und Deutsch­land, gle­ichzeit­ig wird eine Ver­bre­itung des Werks des aus­gewählten Kom­pon­is­ten im Part­ner­land angestrebt. Im Gegen­zug wird ein/e Kom­pon­istIn aus Québec in HELLERAU – Europäis­ches Zen­trum der Künste Dres­den eine Res­i­denz erhal­ten. Bewer­bungss­chluss ist der 15. Feb­ru­ar 2019.

 

Ham­burg­er Kun­st-, Kul­tur- und Musikschaf­fende aller Sparten kön­nen sich vom 15. Feb­ru­ar bis zum 15. März 2019 für ein Stipendi­um im Förder­pro­gramm stART.up der Claussen-Simon-Stiftung bewer­ben. Mit der finanziellen und ideellen Förderung gibt die Stiftung den Geförderten Zeit und Raum, indi­vidu­elle Hand­lungsper­spek­tiv­en für ihren kün­st­lerischen beru­flichen Werde­gang zu entwick­eln: Sie erhal­ten ein Jahr lang eine finanzielle Unter­stützung von bis zu 1.500 Euro im Monat. Außer­dem nehmen die Stipen­di­aten/-innen an einem speziell auf die Bedarfe von jun­gen Kun­stschaf­fend­en zugeschnit­te­nen Cur­ricu­lum teil. Work­shops zum Beispiel zu Kom­mu­nika­tion und Mar­ket­ing, zum Zeit­man­age­ment und zu juris­tis­chen Fra­gen ver­mit­teln das nötige Rüstzeug für eine erfol­gre­iche freiberu­fliche Kün­stlerex­is­tenz. Voraus­set­zun­gen für die Auf­nahme ins Förder­pro­gramm stART.up sind neben ein­er her­aus­ra­gen­den kün­st­lerischen Begabung ein über­durch­schnit­tlich guter Stu­di­en­ab­schluss in einem kün­st­lerischen Fach bzw. der Nach­weis über außeror­dentlich­es kün­st­lerisches Wirken. Außer­dem soll­ten Bewer­ber/-innen zwis­chen 25 und 35 Jahre alt sein und ihren Wohn- und Arbeit­sort während des Förderzeitraums in der Metropol­re­gion Ham­burg haben.

 

Die Fes­ti­val Akademie für Mu­sikjournalismus des «Hei­del­berg­er Früh­ling» wird von der Musikkri­tik­erin Eleonore Bün­ing geleit­et. Sie unter­richtet jedes Jahr acht junge Stipen­di­atIn­nen im Schreiben über Musik – egal ob für Radio­pro­duk­tio­nen, Print­pub­lika­tio­nen oder im mul­ti­me­di­alen Online­jour­nal­is­mus. 2019 find­et die Akademie vom 22. bis 24. Feb­ru­ar und vom 29. März bis 6. April statt. Der «Hei­del­berg­er Früh­ling» vergibt an qual­i­fizierte Bewer­berIn­nen Stipen­di­en, die einen Reisekosten­zuschuss, Unter­bringung bei Gast­fam­i­lien, Verpfle­gung und die Teil­nahme an allen Kursen und Konz­erten im Zeitraum umfassen. Die AkademistIn­nen haben dann die Möglichkeit, sich ein Jahr beim Online­musik­magazin niusic.de freis­chaf­fend musikjour­nal­is­tisch einzubrin­gen. Bewer­ben kön­nen sich Studierende aller ein­schlägi­gen Fachrich­tun­gen; Voraus­set­zung ist musikalis­che Praxis­er­fahrung sowie Erfahrung im Schreiben. Bewer­bungss­chluss ist der 20. Dezem­ber 2018.

 

Nach dem großen Erfolg der ersten Aus­gabe hat Ricor­di Berlin sich entsch­ieden, seinen Kom­po­si­tion­swet­tbe­werb ricordi­lab erneut auszuschreiben. Das Pro­gramm gibt jun­gen Kom­pon­istin­nen und Kom­pon­is­ten die Möglichkeit, für drei Jahre mit dem inter­na­tion­al agieren­den Musikver­lag zusam­men­zuar­beit­en. Dabei wer­den aus­gewählte Werke der erfol­gre­ichen Teil­nehmerIn­nen ver­legt und durch Kom­mu­nika­tions- und Mar­ket­ing­maß­nah­men inter­na­tion­al bewor­ben. Für die zweite Aus­gabe von ricordi­lab kon­nte Ricor­di Berlin wieder attrak­tive Ver­anstal­tungspart­ner gewin­nen: Die Bam­berg­er Sym­phoniker sowie die Fes­ti­vals Acht Brück­en | Musik für Köln, hud­der­s­field con­tem­po­rary music fes­ti­val und Inter­na­tionales Musik­fes­ti­val Hei­del­berg­er Früh­ling wer­den Werke der PreisträgerIn­nen auf­führen. Die Säch­sis­che Staat­sop­er Dres­den bietet als Wet­tbe­werb­spart­ner ein mehrwöchiges Prak­tikum sowie die Möglichkeit eines Kom­po­si­tion­sauf­trags. Gesucht wer­den Kom­pon­istin­nen und Kom­pon­is­ten unter­schiedlich­er Stil­rich­tun­gen, die das Pro­fil von Ricor­di Berlin bere­ich­ern. Die Auss­chrei­bung läuft noch bis zum 15. Jan­u­ar 2019; die Ergeb­nisse wer­den im Sep­tem­ber 2019 bekan­nt gegeben.

 

Das Musik­fes­ti­val Bern lädt Musikschaf­fende, Ensem­bles und Ver­anstal­ter dazu ein, sich mit Pro­jek­ten zum The­ma „Tek­tonik“ für die Fes­ti­valaus­gabe 2020 (2. bis 6. Sep­tem­ber) zu bewer­ben. Zen­trale Kri­te­rien sind die kreative Umset­zung des Fes­ti­valthe­mas sowie ein Bezug zu Bern; inter­na­tionale Koop­er­a­tio­nen, inter­diszi­plinäre Ansätze und unkon­ven­tionelle Ver­anstal­tung­sorte sind willkommene Kom­po­nen­ten. Die Auss­chrei­bung richtet sich an Bern­er Musikschaf­fende und Ver­anstal­ter resp. an Musik­erIn­nen, die ein Pro­jekt in Zusam­me­nar­beit mit Bern­er Musikschaf­fend­en resp. Ver­anstal­tern entwick­eln. Vorschläge kön­nen bis 15. Feb­ru­ar 2019 ein­gere­icht wer­den. Bitte beacht­en Sie die detail­lierte Auss­chrei­bung.

 

Das Arnold Schön­berg Cen­ter Wien ver­anstal­tet vom 3. bis 5. April 2019 das Sym­po­sium Musik, Schrift, Dif­ferenz. Eine inter­diszi­plinäre Lek­türe von Adornos The­o­rie der musikalis­chen Repro­duk­tion. Vor dem Hin­ter­grund neuer Impulse der inter­diszi­plinären Schrift­forschung sind Wis­senschaft­lerIn­nen aus ver­schiede­nen Diszi­plinen dazu ein­ge­laden, Theodor W. Adornos Über­legun­gen zur musikalis­chen Repro­duk­tion zu reflek­tieren und pro­duk­tiv weit­erzu­denken. Bis zum 31. Okto­ber 2018 sind Refer­at­san­mel­dun­gen in deutsch­er oder englis­ch­er Sprache willkom­men.

 

Der inter­na­tionale Uuno Kla­mi Kom­po­si­tion­swet­tbe­werb (Finn­land) ist aus­geschrieben für ein Stück von 15 bis 30 Minuten Dauer, das noch nicht pub­liziert oder aufge­führt wor­den ist. Kom­pon­istIn­nen jeden Alters aus europäis­chen Län­dern sind teil­nah­me­berechtigt. Die Jury beste­ht aus den Kom­pon­is­ten Kale­vi Aho, Mag­nus Lind­berg, Erk­ki-Sven Tüür sowie dem est­nis­chen Diri­gen­ten Olari Elts (im Bild von links nach rechts). Es winken 11000 Euro (1. Preis), 9000 Euro (2. Preis) und 7000 Euro (3. Preis). Ein­sende­schluss ist der 3. Dezem­ber 2018.