2. August 2018

Ausschreibungen

Bis zum 31. Jan­u­ar 2022 kön­nen sich Kün­st­lerin­nen und Kün­stler für ein Aufen­thalt­spro­gramm des Stu­dios für Elek­troakustis­che Musik der Akademie der Kün­ste Berlin bewer­ben. Acht bis zehn Kun­stschaf­fende, „die Klang als zen­trales Ele­ment ihrer kün­st­lerischen Arbeit anse­hen“, erhal­ten ein Stipendi­um und kön­nen ein bis zwei Wochen lang „in ein­er exk­lu­siv­en High-End-Stu­dioumge­bung am Akademie-Stan­dort Hanseat­en­weg“ arbeit­en. Ein zweit­er Bewer­bungszeitraum läuft bis 30. Juni 2022: „Mögliche The­men für Einzel- oder Grup­pen­pro­jek­te sind u. a. die Schaf­fung neuer instru­menteller und live-elek­tro­n­is­ch­er Werke, Arbeit­en zu Akus­matik, Com­put­er­musik und Radiokun­st sowie andere For­men elek­troakustis­ch­er Musik und Klangkun­st“, heißt es in der Auss­chrei­bung der Akademie der Künste.

 

Das Musik­fes­ti­val Bern lädt Musikschaf­fende und Veranstalter*innen dazu ein, sich mit Pro­jek­ten zum The­ma « √ » (Wurzelze­ichen) für die Fes­ti­valaus­gabe 2023 zu bewer­ben. Zen­trale Kri­te­rien sind die kreative Umset­zung des Fes­ti­valthe­mas sowie ein Bezug zu Bern; inter­na­tionale Koop­er­a­tio­nen, inter­diszi­plinäre Ansätze und unkon­ven­tionelle Ver­anstal­tung­sorte sind willkommene Kom­po­nen­ten. Eingabefrist ist der 13. März 2022.

Das Pro­gramm des Kom­po­si­tion­swet­tbe­werbs ricordi­lab bietet auf­streben­den Komponist:innen die Möglichkeit, für drei Jahre mit dem inter­na­tion­al agieren­den Musikver­lag Ricor­di Berlin zusam­men­zuar­beit­en. Gesucht wer­den Komponist:innen unter­schiedlich­er Stil­rich­tun­gen, die das Pro­fil von Ricor­di Berlin bere­ich­ern. Aus­gewählte Werke der erfol­gre­ichen Teilnehmer:innen wer­den ver­legt und durch Kom­mu­nika­tions- und Mar­ket­ing­maß­nah­men inter­na­tion­al bewor­ben. Die Bam­berg­er Sym­phoniker, das Musikkol­legium Win­terthur, Orchestre Nation­al d’Au­vergne, ensem­ble mosaik, riot ensem­ble, Beethoven­fest Bonn, der Cam­pus Grafenegg, die Oper Frank­furt und die Stiftung Haydn von Bozen und Tri­ent wer­den Werke der Preisträger:innen auf­führen. Zudem wird das Goethe-Insti­tut die inter­na­tionale Reich­weite des Wet­tbe­werbs weit­er aus­bauen: Preisträger:innen aus Entwick­lungs- und Schwellen­län­dern erhal­ten ein Stipendi­um für einen Aufen­thalt in Deutsch­land, das neben Reisekosten und Spe­sen auch einen Kom­po­si­tion­sauf­trag für das ensem­ble mosaik beinhaltet.Die Auss­chrei­bung läuft vom 15. Novem­ber 2021 bis zum 15. Jan­u­ar 2022; die Ergeb­nisse wer­den im Sep­tem­ber 2022 bekan­nt gegeben.

2022 find­en wieder die von der Genzmer-Stiftung und der Hochschule für Musik und The­ater München im zwei­jähri­gen Tur­nus aus­gerichteten Wet­tbe­werbe Har­ald-Genzmer-Kom­po­si­tion­swet­tbe­werb und Har­ald-Genzmer-Inter­pre­ta­tion­swet­tbe­werb statt. Auch in diesem Jahr wird ihnen ein drit­ter Wet­tbe­werb, der Har­ald-Genzmer-Kom­po­si­tion­swet­tbe­werb «Spiel­musik», zur Seite gestellt. Der Inter­pre­ta­tion­swet­tbe­werb und die bei­den Komposi­tionswettbewerbe sind aus­geschrieben für Duo Vio­lon­cel­lo und Klavier. Ein­sende­schluss für die Kom­po­si­tion­swet­tbe­werbe ist der 4. März 2022, Anmelde­schluss für den Inter­pre­ta­tion­swet­tbe­werb der 15. März 2022.

Die Lan­deshaupt­stadt Stuttgart schreibt den 67. Kom­po­si­tion­spreis für das Jahr 2022 aus. Bis zum 31. Dezem­ber 2021 kön­nen sich Komponist:innen mit Wohn­sitz in Deutsch­land mit bis zu zwei Kom­po­si­tio­nen bewer­ben. Der Kom­po­si­tion­spreis ist mit ins­ge­samt 12 000 Euro dotiert und kann in bis zu zwei Teilen vergeben wer­den. Ver­bun­den mit dem Preis­geld ist außer­dem eine Auf­führung der aus­geze­ich­neten Stücke im Rah­men der Preisver­lei­hung, die beim Fes­ti­val ECLAT 2023 stattfindet.

Um den Götz-Friedrich-Preis kön­nen sich junge Regi­etal­ente mit ein­er eige­nen Insze­nierung bewer­ben. Die Deutschsprachige Opernkon­ferenz und die Götz-Friedrich-Stiftung haben beschlossen, die Bewer­bungs­frist über das Saiso­nende hin­aus bis zum 31. Dezem­ber 2021 zu ver­längern und dabei auch Videos von Pro­duk­tio­nen zuzu­lassen, die auf­grund der Coro­na-Pan­demie nur online gezeigt wer­den kon­nten. Die Jury wird dann im Jan­u­ar 2022 ihre Entschei­dung verkünden.