2. August 2018

Ausschreibungen

Das Pro­gramm des Kom­po­si­tion­swet­tbe­werbs ricordi­lab bietet auf­streben­den Komponist:innen die Möglichkeit, für drei Jahre mit dem inter­na­tion­al agieren­den Musikver­lag Ricor­di Berlin zusam­men­zuar­beit­en. Gesucht wer­den Komponist:innen unter­schiedlich­er Stil­rich­tun­gen, die das Pro­fil von Ricor­di Berlin bere­ich­ern. Aus­gewählte Werke der erfol­gre­ichen Teilnehmer:innen wer­den ver­legt und durch Kom­mu­nika­tions- und Mar­ket­ing­maß­nah­men inter­na­tion­al bewor­ben. Die Bam­berg­er Sym­phoniker, das Musikkol­legium Win­terthur, Orchestre Nation­al d’Au­vergne, ensem­ble mosaik, riot ensem­ble, Beethoven­fest Bonn, der Cam­pus Grafenegg, die Oper Frank­furt und die Stiftung Haydn von Bozen und Tri­ent wer­den Werke der Preisträger:innen auf­führen. Zudem wird das Goethe-Insti­tut die inter­na­tionale Reich­weite des Wet­tbe­werbs weit­er aus­bauen: Preisträger:innen aus Entwick­lungs- und Schwellen­län­dern erhal­ten ein Stipendi­um für einen Aufen­thalt in Deutsch­land, das neben Reisekosten und Spe­sen auch einen Kom­po­si­tion­sauf­trag für das ensem­ble mosaik beinhaltet.Die Auss­chrei­bung läuft vom 15. Novem­ber 2021 bis zum 15. Jan­u­ar 2022; die Ergeb­nisse wer­den im Sep­tem­ber 2022 bekan­nt gegeben.

 

Die Deutsche Oper Berlin schreibt in Koop­er­a­tion mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler zum sech­sten Mal den Inter­na­tionalen Kom­po­si­tion­swet­tbe­werb NEUE SZENEN aus. Der Wet­tbe­werb richtet sich in erster Lin­ie an Teams aus zwei Per­so­n­en (Kom­po­si­tion und Text). Eine Bewer­bung in der Sparte Kom­po­si­tion allein ist möglich, Bewer­bun­gen nur in der Sparte Text sind aus­geschlossen. Bis zu drei Gewinner*innen-Teams des Wet­tbe­werbs erhal­ten a) ein Stipendi­um zum Ver­fassen eines Textes, b) ein Stipendi­um zur Kom­po­si­tion eines musik­the­atralen Werks von 20 bis 30 Minuten sowie ein­er Vorstudie (ca. 3–5 Minuten) für Stimme solo oder Stimme mit Klavier. Es kön­nen bis zu drei Team-Preise vergeben wer­den. Ein Preis bein­hal­tet ein Stipendi­um (jew­eils 8.000 Euro) zur Kom­po­si­tion eines 20- bis 30-minüti­gen musik­the­atralen Werks und eines 3- bis 5‑minütigen Vokalw­erks für Stimme solo oder Stimme und Klavier sowie ein Stipendi­um (jew­eils 4.000 Euro für das Ver­fassen der Texte / Libret­ti für das 30-minütige musik­the­atrale Werk und des 3–5‑minütigen Vokalw­erks für Stimme solo oder Stimme und Klavier. Ein­sende­schluss ist der 28. Okto­ber 2021. (Foto: Eike Walkenhorst)

Die Mit­teldeutsche Kam­mer­phil­har­monie Schönebeck schreibt für die Konz­ert­sai­son 2021/22 einen Kom­po­si­tion­swet­tbe­werb für ein Orch­ester­w­erk aus. Das aus 23 Musiker:innen beste­hende Ensem­ble ist in Bad Salzel­men behei­matet, einem Ort­steil der Elb­stadt Schönebeck. Die Konz­ert­sai­son 2021/22 wird unter dem Titel «Aus Tol­bergs Zeit» ganz im Zeichen des Arztes Dr. Johann Wil­helm Tol­berg (1762–1831) ste­hen, der als Knapp­schaft­sarzt an der Schönebeck­er Saline wirk­te und um 1802 die Heilkraft der hier gewonnenen Sole ent­deck­te. Das Werk von 10 bis 15 Minuten Dauer sollte sich mit der Geschichte der Stadt, des Sal­z­land­kreis­es, des Dr. Tol­berg, des Salzes oder einem ähn­lichen mit der Heimat des Orch­esters ver­bun­de­nen The­ma beschäfti­gen. Ein­sende­schluss der fer­ti­gen Par­ti­tur ist der 31. Okto­ber 2021. Das Preis­geld beträgt 3500 Euro.

Die Lan­deshaupt­stadt Stuttgart schreibt den 67. Kom­po­si­tion­spreis für das Jahr 2022 aus. Bis zum 31. Dezem­ber 2021 kön­nen sich Komponist:innen mit Wohn­sitz in Deutsch­land mit bis zu zwei Kom­po­si­tio­nen bewer­ben. Der Kom­po­si­tion­spreis ist mit ins­ge­samt 12 000 Euro dotiert und kann in bis zu zwei Teilen vergeben wer­den. Ver­bun­den mit dem Preis­geld ist außer­dem eine Auf­führung der aus­geze­ich­neten Stücke im Rah­men der Preisver­lei­hung, die beim Fes­ti­val ECLAT 2023 stattfindet.

Um den Götz-Friedrich-Preis kön­nen sich junge Regi­etal­ente mit ein­er eige­nen Insze­nierung bewer­ben. Die Deutschsprachige Opernkon­ferenz und die Götz-Friedrich-Stiftung haben beschlossen, die Bewer­bungs­frist über das Saiso­nende hin­aus bis zum 31. Dezem­ber 2021 zu ver­längern und dabei auch Videos von Pro­duk­tio­nen zuzu­lassen, die auf­grund der Coro­na-Pan­demie nur online gezeigt wer­den kon­nten. Die Jury wird dann im Jan­u­ar 2022 ihre Entschei­dung verkünden.