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Staatsmin­is­terin Moni­ka Grüt­ters war am 13. Okto­ber anlässlich des 250-jähri­gen Fir­men­ju­biläums von Schott Music zu Besuch in Mainz. Die Neue Zeitschrift für Musik stellte der Staatsmin­is­terin für Kul­tur und Medi­en Fünf Fra­gen. 

 

NEU ERSCHIENEN sind in der edi­tion neue zeitschrift für musik unter dem Titel urban sound art / stadtk­langkun­st eine umfassende Doku­men­ta­tion über bonn hoeren 2010–2019 und ein Buch über die Kom­pon­istin Younghi Pagh-Paan, außer­dem erschienen ist Band 25 der Darm­städter Beiträge zur Neuen Musik (Beiträge des Jahrgangs 2018).

Heft­beiträge in Englisch von Tim Ruther­ford-John­son und Mar­tin Tchi­ba

 

Neue Zeitschrift für Musik 4/2020

Acoustic Intelligence

Der Begriff «Acoustic Intelligence» hat einen militärischen Ursprung und offenbart seine ständige Ambivalenz: Einerseits fasziniert die Erweiterung der physiologischen Sinne (samt Annehmlichkeiten), andererseits hat die zweckgerichtete Motivation einer technologisch ermöglichten Machtausübung auch etwas Erschreckendes angesichts der Vorstellung, dass sie sich auch gegen uns selbst wenden kann.
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Neue Zeitschrift für Musik 4/2020

"Matthias Kauls Klangwelten stecken voller merkwürdigster Erfindungen. Styroporkugeln, Zahnbürsten, Gerätschaften aller Art: Er brachte Dinge zum Singen, von deren Existenz der «Normal-Ohrige» nicht wusste.  […] Die Musik hat nun einen ihrer engsten Verbündeten und Freunde verloren: Matthias Kaul starb am 1. Juli 2020." Gordon  Kampe im Nachruf auf Matthias Kaul (Foto: Rolf W. Stoll)

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Neue Zeitschrift für Musik 4/2020

"Diese faszinierende Geschichte einer unter politisch repressiven Verhältnissen agierenden musikalisch-technischen Avantgarde wird aufgerollt im Einleitungskapitel von David Crowley zu Ultra Sounds, dem attraktiv gestalteten Dokumentationsband über das Warschauer Studio. [...] In den Beiträgen vorwiegend polnischer Au­torinnen und Autoren, darunter meh­rere aus der Pionierzeit, werden Entwicklung und Funktions­weise des Studios sowie die Arbeit der zahlreichen Komponisten und Musiker aus Ost und West dargestellt. Der Anhang enthält eine vollständige Liste der annähernd vierhundert Kompositionen." (Max Nyffeler)

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Neue Zeitschrift für Musik 4/2020

"Das höchst lehrreiche, inspirierende, sinnlich opulente Buch […] ist nicht allein deshalb nachdrücklich zu empfehlen, weil es so viel zu hören, denken, nachzulesen gibt, sondern auch, weil es eine Fülle von Vorstellungen wachruft von weiteren Werken und möglichen Konzepten zum Thema Mensch-Natur-Musik, das so vielfältig, fließend, unerschöpflich, wandelbar ist wie das Leben. Ein wunderbares Buch." (Wolfgang Rüdiger)

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Neue Zeitschrift für Musik 4/2020

"Harte Schnitte und kratzende, trockene Geräusche lassen erahnen, dass es sich um Aufnahmen aus einer Zeit handelt, als elektronische Musik noch bedeutete, an Potentiometern zu dre­hen, Rechteck- und Sägezahngeneratoren in Betrieb zu setzen und mechanisch Magnetbänder zu schneiden. Und doch sind in allen drei Werken Sprachklänge und Elektronik, in Dia­lectics auch drei Instrumentalstimmen feinsinnig miteinander verwoben. […] Die Aufnahmen sind historisch geworden, historisch jedoch allemal hochinteressant." (Dietrich Heißenbüttel)

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Neue Zeitschrift für Musik 3/2020

Das Porträt einer Komponistin, die für die Konventionen, Klischees und dummen Angewohnheiten des Kulturbetriebs herzlich wenig übrig hat. Die dieser ihr gewidmeten Zeitschriftenausgabe vermutlich mit der gleichen Skepsis begegnet wie allen Begleiterscheinungen von Markt und Macht im Musikbereich. Die trotz jahrzehntelangen Medieninteresses das Unverständnis für ihre Kunst kaum schwinden sieht. Die Auszeichnungen gegenüber unbestechliche Haltung beweist. Die den Jargon ihres Fachs ebenso wenig normal findet wie die Vorstellung, ein Fach zu haben. Deren Glaube an Utopie sich kaum von irgendwelchen Schwierigkeiten schmälern lässt. Die es vollkommen zu Recht leid ist, ausgerechnet im schwie­rigen klassischen Musikbetrieb seit Jahrzehnten immer wieder als schwierig dargestellt zu werden. Und die es (Stand Corona-Frühsommer 2020) vorläufig satt hat, um Wortspenden gebeten zu werden. Kurz: ein Porträt, das schwierig zu schreiben ist. Einer alten Wiener Strategie folgend flüchte ich ins Kleine, Unbedeutende. In die Südweststeiermark. (Foto: Bernhard Günther)

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