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NEU ERSCHIENEN. Listening / Hearing Iannis Xenakis. Mein Vater | Performance – Interaktion – Vermittlung | Verflechtungen
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Arti­cles in Eng­lish bhttps://musikderzeit.de/kategorie/events/y Tim Ruther­ford-John­son and Mar­tin Tchiba 

Neue Zeitschrift für Musik 3/2022

Gegen Macht

Toxische Macht hat viele Ausprägungen. Mal ist sie offen sichtbar, mal braucht es viel Mut (der Opfer), um sie überhaupt ans Licht zu bringen. Aber es gibt Möglichkeiten, Machtstrukturen (allmählich) zu verändern. -  Thomas Schmidt spürt den Wechselwirkungen von Macht und Ohnmacht in institutionellen Strukturen nach. Stefan Drees bringt Beispiele musikalischer Auseinandersetzung mit politischem Machtmissbrauch in Musiktheaterstücken. Sophie Emilie Behas Beitrag, für den sie viele Interviews mit Protagonist:innen geführt hat, positioniert sich gegen (post-) koloniale Sichtweisen. Jörn Peter Hiekel schließlich überprüft «herrschende» Narrative der Rezeptionen zeitgenössischer Musik.
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Neue Zeitschrift für Musik 4/2022

"Mâkhi Xenakis [...] folgt in ihrem Buch locker der Chronologie des Lebens von Iannis Xenakis. [...] Widerstandsaktionen im besetzten Athen, dort ein Ingenieurstudium, 1949 dann ein Musikstudium in Paris, die Zusammenarbeit (und später der Bruch) mit Architektenstar Le Corbusier, die Förderung durch Messiaen und Varèse, die Entwicklung der 'stochastischen Musik', die einzigartige Verbindung von mathematisch basierter Formerfindung und beinah mystischem Naturbezug, das radikale Ineinanderdenken von Musik und Architektur, all das beleuchtet die Autorin aus der Perspektive einer Tochter, die ihren Vater bewundert, ihm aber nicht kritiklos ergeben ist." (Mathias Nofze)

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Neue Zeitschrift für Musik 3/2022

Chicago und Moers – beides sind nicht die schlechtesten Referenzen für Musiker:innen, die sich der improvisierten Musik verschrieben haben. Die Cellistin Tomeka Reid hat seit Neuestem beide Orte in ihrer Vita stehen. Seit Anfang des Jahres ist sie «Improviser in Residence» in Moers, dem Jazzmekka am linken Niederrhein.

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Neue Zeitschrift für Musik 3/2022

In der Welt von heute begegnen wir ständig Nachwirkungen des europäischen Kolonialismus. Bewegt von der Vorstellung, nur auf Augenhöhe könnten Nachfahren von Opfern wie Tätern von einst post- und neokoloniale Verhältnisse überwinden, ziehen sich Debatten und Versuche dazu längst auch durch die Welten von Kunst und Kultur. In diesem Essay geht es um die Frage, in welcher Gegenwart sich die aktuelle Musik heute befindet und wie es gelingen könnte, sie zu dekolonisieren. Bild: Cedrik Fermont (Foto: Magda Bondos)

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Neue Zeitschrift für Musik 2/2021

"Kommunen sollten sich für die dargelegten Erkenntnismomente interessieren. Unsere Städte [...] müssen akustisch nicht so stupid bleiben. Kunstvereine, überhaupt Klangkunst-Planer sollten sich ebenfalls für die [...] Publikation interessieren; hier finden sich viele Anstöße und auch Maßstäbe für die Arbeit von morgen." (Stefan Fricke)

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