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Geplant hat­ten die Klangspuren Schwaz ursprünglich ein völk­erverbinden­des Pro­gramm unter dem Titel „Tran­si­tions“ mit vie­len außereu­ropäis­chen Gästen — sie alle hät­ten unter den gegen­wär­ti­gen Umstän­den auf­grund der Reisebeschränkun­gen nicht ein­reisen kön­nen. Daher wurde ein neues Pro­gramm 2020 auf die Beine gestellt, das auch unter Coro­na-Bedin­gun­gen mit hoher Wahrschein­lichkeit vom 11. bis 20. Sep­tem­ber 2020 stat­tfind­en kann. Nun wer­den fast auss­chließlich öster­re­ichis­che oder in Öster­re­ich lebende Musik­erin­nen und Musik­er auftreten (Bild: oenm; © Andreas Hechen­berg­er, Markus Sep­per­er) — mehr

Radio-Sendun­gen

Buchtipp: Niko­laus Brass – Texte. Gespräche, Essays, Werkkom­mentare

Beitrag im englis­chen Orig­i­nal: Tim Ruther­ford-John­son: Tran­skri­bierte Real­itäten. Der Kom­pon­ist Aaron Ein­bond

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Neue Zeitschrift für Musik 3/2020

Olga Neuwirth

Es ist beeindruckend, mit welcher Energie die 1968 in Graz geborene Komponistin Olga Neuwirth immer wieder mit ihren Werken und Worten Widerspruch äußert gegenüber allen Versuchen, ihre Freiheit zu vereinnahmen – und wie sie sich immer wieder über die Jahrzehnte hinweg musikalisch-künstlerisch gewandelt hat, selbst wenn sich grundsätzliche Konstanten ausmachen lassen, etwa in Bezug auf ihr Interesse für Film und Technologien, ihr gesellschaftskritisches Eintreten gegen Machtstrukturen, nicht zuletzt auch in Bezug auf ihre Rolle als Frau.
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Neue Zeitschrift für Musik 3/2020

"Die Isang-Yun-Bildmonografie, die auch viele Facetten und Aspekte der Yun’schen Musik konzise benennt und beleuchtet, ist ein ebenso schönes wie mahnendes Buch. Ein Buch der Versöhnung." (Stefan Fricke)

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Neue Zeitschrift für Musik 3/2020

"In die hierzulande wenig vertrauten zeitgenössischen Klangwelten aus Island entführt eine CD-Produktion mit vier Kompositionen aus unterschiedlicher Feder, die klanglich wie interpretatorisch fesseln." (Yvonne Petitpierre)

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Neue Zeitschrift für Musik 3/2020

"Aufgrund der Auswahl different besetzter Werke erweist sich die Produktion als idealer Einstieg in die Beschäftigung mit Pinnocks häufig durch Impulse aus der bildenden Kunst angeregtem Schaffen." (Stefan Drees)

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Neue Zeitschrift für Musik 3/2020

Das Porträt einer Komponistin, die für die Konventionen, Klischees und dummen Angewohnheiten des Kulturbetriebs herzlich wenig übrig hat. Die dieser ihr gewidmeten Zeitschriftenausgabe vermutlich mit der gleichen Skepsis begegnet wie allen Begleiterscheinungen von Markt und Macht im Musikbereich. Die trotz jahrzehntelangen Medieninteresses das Unverständnis für ihre Kunst kaum schwinden sieht. Die Auszeichnungen gegenüber unbestechliche Haltung beweist. Die den Jargon ihres Fachs ebenso wenig normal findet wie die Vorstellung, ein Fach zu haben. Deren Glaube an Utopie sich kaum von irgendwelchen Schwierigkeiten schmälern lässt. Die es vollkommen zu Recht leid ist, ausgerechnet im schwie­rigen klassischen Musikbetrieb seit Jahrzehnten immer wieder als schwierig dargestellt zu werden. Und die es (Stand Corona-Frühsommer 2020) vorläufig satt hat, um Wortspenden gebeten zu werden. Kurz: ein Porträt, das schwierig zu schreiben ist. Einer alten Wiener Strategie folgend flüchte ich ins Kleine, Unbedeutende. In die Südweststeiermark. (Foto: Bernhard Günther)

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Neue Zeitschrift für Musik 1/2020

Musikpädagogik, Publikumsentwicklung, Kommunikation, Dramaturgie, Kuratieren, Öffentlichkeitsarbeit usw. spielen in der zeitgenössischen Kunstmusik eine immer größere Rolle. Das mag überraschen, wenn man berücksichtigt, dass dieser kulturelle Bereich traditionell auf den Komponisten konzentriert und die Rolle des Publikums fast vollständig außer Acht lässt. Mit einem kurzen Blick auf verschiedene Entwicklungen fasst dieser Text verschiedene persönliche Erfahrungen und Lehren aus rund 15 Jahren Organisation von Musikfestivals zusammen: Betrachte das Publikum (differenziert)! Höre auf das Publikum! Berücksichtige: Lass dem Publikum Zeit zum Reden, Essen und Trinken! Nimm die Perspektive des Publikums ernst! Nimm nichts «Bekanntes» als selbstverständlich an! Unterschätze das Publikum nicht!

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