9. Januar 2019

Tagungen

Vom 15. bis 17. Sep­tem­ber 2022 find­et an der Ruhr-Uni­ver­sität Bochum, Insti­tut für The­ater­wis­senschaft, das Inter­diszi­plinäre Sym­po­sium Musik­the­ater der Zeitgenossen­schaft. Michel van der Aas Schaf­fen an den Schnittstellen der Kün­ste statt. Konzept und Organ­i­sa­tion: Prof. Dr. Ste­fan Drees (Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin), Dr. des. Elis­a­beth van Treeck (Ruhr-Uni­ver­sität Bochum) und Prof. Dr. Moni­ka Woitas (Ruhr-Uni­ver­sität Bochum)

Die Büh­nen­werke des nieder­ländis­chen Kom­pon­is­ten, Film- und The­ater­regis­seurs Michel van der Aa (*1970) sind charak­ter­isiert durch ein unau­flös­lich­es Miteinan­der von akustis­chen und visuellen Bestandteilen. Zu van der Aas wichtig­sten Arbeitsstrate­gien gehören die Kon­fronta­tion von szenis­ch­er Aktion und Fil­maufze­ich­nung, das Gegenüber von Live-Vor­trag und Audio-/Video-Zus­pielun­gen oder die Verknüp­fung von Instru­men­tal-/Vokalk­lang und elek­tro­n­is­chem Sound­track. Mith­il­fe solch­er Ver­fahren zielt er auf eine Fluk­tu­a­tion unter­schiedlich­er, einan­der ergänzen­der oder sich über­lagern­der Räume und Zeit­en und schafft sich damit ein Werkzeug für die Erkun­dung und Aushand­lung philosophis­ch­er und gesellschaftlich­er Fragestel­lun­gen. Ziel der Tagung ist es, die an der Schnittstelle von doku­men­tarischem Musik­the­ater, Oper, Film und Videoin­stal­la­tion sich bewe­gende Arbeit des Kom­pon­is­ten in Bezug auf ihre handw­erk­lichen Aspek­te und ästhetis­chen Strate­gien zu unter­suchen, näher zu beschreiben und auf ihre gesellschaftliche, poli­tis­che und diskur­sive Rel­e­vanz hin zu befragen

Die Teil­nahme an der Tagung ist kosten­frei und ste­ht allen Inter­essierten offen.

Insta­gram: @vanderaa.symposium.2022