9. Januar 2019

Tagungen

Das Zen­trum für kün­st­lerische Nach­lässe (ZKN) wid­met sich Nach­lässen der Bere­iche Kun­st, Musik und Lit­er­atur. Durch die Ver­anstal­tung von Kon­feren­zen, Sem­i­naren und Vorträ­gen will das ZKN Fra­gen der Pla­nung, Ver­wal­tung und Weit­er­en­twick­lung von kün­st­lerischen Nach­lässen behan­deln. Indem es die Bere­iche Kun­st, Musik und Lit­er­atur verbindet, beab­sichtigt es, fächerüber­greifende Inspi­ra­tion zu ermöglichen. Neben Samm­lerin­nen, Kün­stlern, Musik­erin­nen und Schrift­stellern sowie deren Erben richtet sich das ZKN an weit­ere mit kün­st­lerischen Nach­lässen in Verbindung ste­hende Per­so­n­en und Insti­tu­tio­nen wie z. B. Museen, Gale­rien, Auk­tionshäuser, Ver­lage, Plat­ten­la­bels, Restau­ra­toren, Archive und Anwälte. Auch Kun­st-, Musik-, Lit­er­atur- und Rechtswis­senschaftler gehören zum Zielpub­likum des ZKN. Am 21. Novem­ber 2019 find­et in Zürich die Eröff­nungskon­ferenz des Zen­trum für kün­st­lerische Nach­lässe ZKN statt.

 

In Ghanas Haupt­stadt Accra find­et vom 28. bis 30. Novem­ber 2019 die Music in Africa Con­fer­ence for Col­lab­o­ra­tion, Exchange and Show­cas­es (ACCES) statt. Mit seinen weit über 1500 Besuch­ern ist ACCES die bedeu­tend­ste Musikkon­ferenz auf dem Kon­ti­nent. Musik­ex­perten präsen­tieren neue Ideen, disku­tieren und teilen ihr Wis­sen. Zu erleben sind zahlre­iche Auftritte von auf­streben­den und etablierten afrikanis­chen Kün­stlern. Neben Diskus­sio­nen, Präsen­ta­tio­nen und Net­work­ing-Ses­sions sind Work­shops zu unter­schiedlichen Aspek­ten des Musik­busi­ness geplant. In diesem Jahr bein­hal­tet ACCES auch das Music in Africa Gender@Work Skills Pro­gramm, das darauf aus­gerichtet ist, Möglichkeit­en für Frauen im Musik­bere­ich aufzuzeigen sowie spezielle Train­ing­spro­gramme anzu­bi­eten.

 

Die Kon­ser­va­to­ri­um­saus­bil­dung von 1795 bis 1945 ste­ht im Zen­trum ein­er Tagung vom 15. bis 17. Feb­ru­ar 2019 im Sophie Drinker Insti­tut Bre­men. Neben der Betra­ch­tung einzel­ner deutschsprachiger Kon­ser­va­to­rien (im Bild: das Leipziger Kon­ser­va­to­ri­um 1882; Quelle: Stadt­geschichtlich­es Muse­um Leipzig, Inv.-Nr. D 1441) sollen in erster Lin­ie deren kul­turelle, poli­tis­che, soziale und ökonomis­che Rah­menbe­din­gun­gen erschlossen wer­den. Mehr als 20 Wissenschaftler*innen aus fünf europäis­chen Län­dern wer­den referieren. Inter­essierte sind ein­ge­laden, die Vorträge im Sophie Drinker Insti­tut (Außer der Schleifmüh­le 28) anzuhören.