9. Januar 2019

Tagungen

Composing Futures: Kunst trifft ökosozialen Wandel. Wie kann künstlerisches Schaffen ökosoziale Transformation mitgestalten? „Composing Futures“ bringt am 6. und 7. November 2026 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Kunst, Kultur, Forschung und Politik zusammen. Es gibt Diskussionen, Workshops und Co-Creation Labs. Anmeldung bis zum 1. November 2026.

Der Österreichische Musikrat feiert am 30. Oktober 2026 sein 70-jähriges Bestehen mit Diskussionen, Musik und Networking. Die Jubiläumsveranstaltung findet ab 15.30 Uhr im Joseph Haydn-Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt. Die Interessensvertretung als Dachverband vertritt mit 46 Mitgliedsorganisationen heute rund 380.000 Musikschaffende in Österreich.

teilen. gestalten. erhalten. Neue Ökosysteme für die Kultur der Zukunft in NRW. Wie kann Kultur in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig gestaltet werden? Dieser Frage widmen sich am 12. Oktober 2026 vier Projekte an der Schnittstelle von Kultur und Ressourcenschonung gemeinsam mit Kulturschaffenden, Kulturverwaltungen und kulturpolitischen Vertreter:innen im Pina Bausch Zentrum in Wuppertal. Mit dabei sein wird u.a. der neue Kulturdezernent der Stadt Wuppertal, Dr. Hagen Lippe-Weißenfeld. Die Projekte: (1) Circular.Culture – Materialkreisläufe für den Kulturbereich, (2) Zukunftsbühne – nachhaltige Bühnenbildentwicklung mit neuen Technologien, (3) öKoKom – Transformation in Kulturverwaltungen und (4) Urban Wilderness – gemeinschaftlich gestaltete Stadträume.

Elektronische Ästhetiken stehen im Zentrum eines Symposiums am 2. und 3. Oktober 2026 an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Die Tagung „Electronic Thinking – Plattform für Musik und Diskurs” widmet sich Fragen zu elektronisch informierter Musik und bringt Vorträge, Konzerte und eine Podiumsdiskussion zusammen. Die Leitung hat der Weimarer Professor für Elektroakustische Komposition und Klangkunst, Maximilian Marcoll. – Das Programm beginnt am Freitag mit Vorträgen von Nina Noeske und Kerstin Ergenzinger. Am Abend folgen zwei Konzerte: Malte Giesen, Leiter des Studios für elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin, präsentiert unter dem Titel „Nullstrahler” Werke auf einem um mehrere Achsen rotierenden Lautsprecher; das Konzert „Electronic Thinking International” zeigt Arbeiten von W. Choi, A. Laville, D. Mayer, G. Mora, S. Nikos, V. Procino, D. Rossato und L. Zielinska, kuratiert aus dem „International Call for Works“ des Weimarer Studios für elektroakustische Musik (SeaM). – Am Samstag sprechen NZfM-Herausgeberin Monika Voithofer, Christian Grüny und Sabine Sanio, ehe eine Podiumsdiskussion die Vortragsreihe abschließt. Der Abend bietet erneut zwei Konzerte: „Electronic Thinking Audiovisuell” zeigt audiovisuelle Arbeiten von A. Bartetzki, Glitschen, M. Ha, S. Khismatov, J. Oliveira und A. Viramontes Nunura; den Abschluss bildet ein Konzert der Deutschen Gesellschaft für elektroakustische Musik (DEGEM) mit Arbeiten von Y. Cho, K. F. Gerber, J. Gille, W. Jentzsch, C. V. Reusner, H. Son und A. Wellmer. (Bild: SeaM, Foto: Maximilian Marcoll)

Die Konferenz Time to Listen. Transnationale Zusammenarbeit und Netzwerke am 5. Oktober 2026 in Berlin widmet sich den Freien Ensembles: ihrer Rolle in der zeitgenössischen Musikproduktion, ihrer Mittlerposition zwischen Komponist*innen und Festivals sowie ihren Netzwerken. Die Konferenz wird gemeinsam von field notes / inm und der Sektion Musik der Akademie der Künste veranstaltet und entsteht in Zusammenarbeit mit dem Musikfonds e.V.. – Im Rahmen der Konferenz präsentiert Manos Tsangaris ABSTRACT PIECES 2. Portrait & Entertainment – ein Musiktheaterstück in fünf Stationen in den Ausstellungshallen von „Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau“, aufgeführt vom Ensemble El Perro Andaluz.

Nachdem sich der Hör- und Lesekreis der Goethe Universität Frankfurt am Main im vergangenen Semester mit den verschiedenen Avantgarden der 1910er bis 1930er Jahre und den Ursprüngen der Neuen Musik beschäftigt hat, widmet er sich im Wintersemester 2026/27 einer ihrer folgenreichsten Entwicklungen: dem Serialismus. Jede Sitzung wird sich einem Komponisten widmen, es werden Werke gehört und ein Text diskutiert. Dabei soll die Entwicklung des Serialismus von seinen frühen Ansätzen bei Olivier Messiaen und Karel Goeyvaerts über die Trias Boulez–Stockhausen–Nono bis hin zu weniger bekannten Positionen verfolgt werden. – Der Hör- und Lesekreis ist offen für alle Interessierten, für fachfremde Studierende ebenso wie für Neue-Musik-Interessierte, die nicht an der Goethe-Universität sind. Ab dem 21. Oktober 2026 mittwochs von 18 bis 20 Uhr in der Goethe Universität, SKW 4B-112, Campus Westend.

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Zurückliegend:

Die 7. Conference on AI Music Creativity (AIMC 2026) hat vom 16. bis 18. September 2026 in Berlin die aktuellen Entwicklungen an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und musikalischer Kreativität zusammengebracht. Gastgeber waren das Staatliche Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz (SIM) gemeinsam mit dem Fachbereich Audiokommunikation der TU Berlin und der Universität der Künste Berlin. Unter dem Titel The Generative Turn. Mediated Musicianship in a Hyper-reproductive Age diskutierten internationale Forschende, Künstler:innen und Entwickler:innen, wie sich Komponieren, Improvisieren, Performen und Produzieren verändern, wenn zum einen KI-Systeme zunehmend selbst Teil des musikalischen Prozesses werden und zum anderen der Anteil von teilweise oder vollständig KI-generierter Musik am gesamten Musikbestand rasant zunimmt. Dabei wurde deutlich: Die entscheidende Frage ist nicht allein, was KI musikalisch erzeugen kann, sondern wie sich durch ihre Einbindung die Bedingungen des Musikmachens verändern.

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