9. Januar 2019

Tagungen

Ver­flech­tun­gen. Musik und Sprache in der Gegen­wart ist das The­ma der 74. Früh­jahrsta­gung des Insti­tuts für Neue Musik und Musik­erziehung Darm­stadt vom 15. bis 18. April 2020 in der Akademie für Tonkun­st Darm­stadt. Die Tagung the­ma­tisiert die bei vie­len Kom­pon­istIn­nen ver­stärkt zu beobach­t­ende Konzen­tra­tion auf die Übergänge zwis­chen Musik und Sprache, die das Ver­hält­nis zwis­chen bei­den Medi­en in immer wieder neuem Licht erscheinen lässt. Die damit ver­bun­dene Auseinan­der­set­zung mit Inter­me­di­al­ität wird durch die Ein­beziehung von Kün­st­lerIn­nen ander­er Kun­st­gat­tun­gen und Wis­senschaft­lerIn­nen reflek­tiert.

 

Was die Gesellschaft zusam­men­hält – Neue Auf­gaben und Chan­cen für Musikver­mit­tlung und ihre Insti­tu­tio­nen ist das The­ma der 7. Aus­gabe der Inter­na­tionalen Tagung THE ART OF MUSIC EDUCATION, die vom 26. bis 28. Feb­ru­ar 2020 in der Elbphil­har­monie Ham­burg und der Laeiszhalle stat­tfind­et.-  „Musik und Poli­tik“: Aus­ge­hend von ein­er Analyse des poli­tis­chen Hier und Jet­zt wird unter­sucht, welchen Ein­fluss die gesellschaftliche Gegen­wart auf das Pro­gramm von Konz­erthäusern und die Arbeit von Musikver­mit­tlern hat. Was kön­nen die Kün­ste zur Demokratie beitra­gen? Wir fra­gen nach der Bedeu­tung von kul­tur­poli­tis­chen Bünd­nis­sen sowie danach, ob Kun­st­frei­heit auch bedeuten kann, unpoli­tisch zu sein? — „Neue Büh­nen – neue Spielflächen“: Gefragt wird, in wieweit die Kün­ste, ins­beson­dere Musik­for­mate, Räume eröff­nen kann, in denen vorurteils­freie Begeg­nun­gen stat­tfind­en kön­nen. — „Kün­st­lerIn sein heute“: Hier geht es um neue For­mate, die Grün­dung von Ensem­bles oder Fes­ti­vals. Und: Wie muss sich die Aus­bil­dung weit­er­en­twick­eln? Die Tagung bietet ein vielfältiges Ange­bot an hochkarätig beset­zten Vorträ­gen, Diskus­sio­nen und Work­shops. Oben­drein gibt es genug Zeit zum Reflek­tieren, Konzip­ieren und Net­zw­erken.

 

Das Zen­trum für kün­st­lerische Nach­lässe (ZKN) wid­met sich Nach­lässen der Bere­iche Kun­st, Musik und Lit­er­atur. Durch die Ver­anstal­tung von Kon­feren­zen, Sem­i­naren und Vorträ­gen will das ZKN Fra­gen der Pla­nung, Ver­wal­tung und Weit­er­en­twick­lung von kün­st­lerischen Nach­lässen behan­deln. Indem es die Bere­iche Kun­st, Musik und Lit­er­atur verbindet, beab­sichtigt es, fächerüber­greifende Inspi­ra­tion zu ermöglichen. Neben Samm­lerin­nen, Kün­stlern, Musik­erin­nen und Schrift­stellern sowie deren Erben richtet sich das ZKN an weit­ere mit kün­st­lerischen Nach­lässen in Verbindung ste­hende Per­so­n­en und Insti­tu­tio­nen wie z. B. Museen, Gale­rien, Auk­tionshäuser, Ver­lage, Plat­ten­la­bels, Restau­ra­toren, Archive und Anwälte. Auch Kun­st-, Musik-, Lit­er­atur- und Rechtswis­senschaftler gehören zum Zielpub­likum des ZKN. Am 21. Novem­ber 2019 find­et in Zürich die Eröff­nungskon­ferenz des Zen­trum für kün­st­lerische Nach­lässe ZKN statt.