Loeckle, Wolf

Zeitproportionalnotation trifft Obertonresonanzen

Wolf Loeckle im Gespräch mit Sabine Liebner über John Cages «Etudes Australes»

erschienen in: Neue Zeitschrift für Musik 2012/01 , Seite 08
Sabine Liebner verrät Wolf Loeckle ihre Herangehensweise bei der Neueinspielung von John Cages «Etudes Autrales»: «Raum wird von mir immer nach den gleichen Kriterien sehr konsequent in Zeit umgesetzt und jede Etüde, jede Zeile steht in immer gleicher Relation zum gesamten Werk. Ich gebe den immer auf gleichem Raum notierten 32 Etüden die gleiche Zeit, präziser gesagt, jeder Zeile die Dauer von einer Minute. Es spielt dabei keine Rolle, ob in einer Zeile nun 14 oder 120 Noten aufgezeichnet sind.»