Philip Glass positioniert sich

Philip Glass hat die Uraufführung seiner neuen Sinfonie „Lincoln“ im Kennedy Center abgesagt, nachdem US-Präsident Donald Trump die Kontrolle über die Institution übernommen hatte: Im Dezember benannte er den weltbekannten Veranstaltungsort in „Trump-Kennedy Center“ um. Die heutigen Werte der Institution stünden im direkten Widerspruch zur Aussage des Werks, so Glass, dessen 15. Sinfonie „Lincoln“ im Juni seine Weltpremiere feiern sollte. In einem Schreiben erklärte der Komponist, die Sinfonie sei „ein Porträt von Abraham Lincolns, und die Werte des Kennedy Center stehen heute im direkten Widerspruch zur Botschaft der Sinfonie. Deshalb sehe ich mich verpflichtet, die Premiere unter der jetzigen Leitung nicht im Kennedy Center stattfinden zu lassen.“

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