Neue Zeitschrift für Musik 3/2019

Jenseits der Töne

Tra­di­tionelle west­liche Musik und die hier­nach entwick­elte Nota­tion basieren auf ein­er deut­lichen Reduk­tion akustis­ch­er Infor­ma­tio­nen durch Klas­si­fizierun­gen in wenige Ton­höhen­stufen und gle­ich­mäßig teilende Metrum­struk­turen. Dieses Heft wid­met sich nun Musik, die zumin­d­est als Anfangsim­puls einen Schritt näher an die Klänge unser­er Um-Welt her­antritt: Es geht um Musik, die kom­plexe, konkret-akustis­che Gegeben­heit­en zum Aus­gangspunkt nimmt. Gemein­samer Nen­ner der unter­schiedlichen Ansätze ist die Frage nach klan­glich­er Real­ität, nach Möglichkeit­en ein­er Über­tra­gung und Aus­gestal­tung im ästhetisch wahrnehm­baren Bere­ich.

Bestellen
Christoph Grund
Zum Tod von Michael Gielen
Daniel Ott
Der Komponist Hans Wüthrich
Die Performerin Elaine Mitchener im Gespräch mit Gina Emerson
Thomas Meyer
Zu den Klangskulpturen des Berner Künstlers Zimoun
Götz Dipper
Wie «MyCity, MySounds» Unsichtbares hörbar werden lässt
Tim Rutherford-Johnson
Der Komponist Aaron Einbond
Roberta Busechian
Bill Fontana – Audiopionier, Komponist und Künstler
Rainer Nonnenmann
Das «Piano Concerto» (2018) von Christian Winther Christensen
Egbert Hiller
Der Komponist und Instrumentenbauer Volker Staub
Patrick Hahn
Der Komponist Philippe Manoury
Emmanuel Siffert
Über die Orchesterszene in Lateinamerika
Reinhard Kager über seine Pläne bei «Klangspuren Schwaz» im Gespräch mit Anna Schürmer
Sophie Emilie Beha
Die Wittener Tage für neue Kammermusik schaffen Raum für eine humorvolle Auseinandersetzung
Benjamin Damm
Die INMM-Frühjahrstagung über «ÖFFENTLICh-Privat» in Darmstadt
Jörn Peter Hiekel
«Der Fall Babel» von Elena Mendoza und Matthias Rebstock in Schwetzingen
Reinhard Kager
Deutsche Erstaufführung von George Benjamins neuer Oper «Lessons in Love and Violence» an der Staatsoper Hamburg
Otto Paul Burkhardt
Die Staatsoper München zeigt Ernst Kreneks Zwölfton-Oper «Karl V.» als opulentes Akrobaten-Spektakel
Otto Paul Burkhardt
Plädoyer für einen Träumer: «Der Prinz von Homburg» von Hans Werner Henze an der Staatsoper Stuttgart
Silvia Adler
«House of Usher» von Anna Viebrock nach Claude Debussy und E. A. Poe am Nationaltheater Mannheim
Alexander Keuk
Tonlagen #stimme – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik
Gabrielle Weber
Le féminin pluriel am Genfer Festival für zeitgenössische Musik 2019
Egbert Hiller
Das Kölner Festival «Acht Brücken» 2019
Anna Schürmer
Das «Forum neuer Musik» 2019 DES Deutschlandfunk
Roberto Reale
Zur Produktion der Kammeroper «Iphis» von Elena Kats-Chernin an der Jungen Oper des Staatstheaters Hannover
Isang Yun
East-Western Miniatures I & II / Rencontre / Quartet for Oboe and String Trio / Violin Sonata / Interludium. Shiota Takahashi, Oboe; Walter Grimmer, Cello; Egidius Streiff, Violine u. a.
Jean Barraqué
Œuvres pour piano. Jean-Pierre Collot, Klavier
Christina Kubisch
Radiophone Komposition

Rezensionen

Constantin Floros
Eine wissenschaftliche Autobiografie
Irene Lehmann
Politik und Ästhetik in Luigi Nonos musiktheatralen Arbeiten zwischen 1960 und 1975 (= sinefonia 29)
Matthias Schlothfeldt / Philipp Vandré (Hg.)
Nicolas Schalz
Schriften und Vorträge über Alte und Neue Musik, hg. von Tobias Klich
Johannes Kreidler
Texte 2012–2018
Hans Werner Henze
Works for Orchestra. Anssi Karttunen, Violoncello; BBC Symphony Orchestra, Oliver Knussen
Christian Hommel, Oboe
Ensemble Modern
Uroš Rojko / Iris ter Schiphorst / Luka Juhart
Uroš Rojko, Klarinette; Luka Juhart, Akkordeon
Morton Subotnick
SooJin Anjou, Klavier; Morton Subotnick, Elektronik
Ramon Lazkano
Alfonso Gómez, Marta Zabaleta, Ramon Lazkano, Klavier; Bilbao Symphony Orchestra, Ernest Martinez Izquierdo
Sandeep Bhagwati
Werke von Iannis Xenakis, Pierluigi Billone und Toke Brorson Odin
Ying-Hsueh Chen, Percussion
Andreas H.H. Suberg
Daniel Gloger, Countertenor; Paul Hübner, Trompete/Alphorn; Olaf Tzschoppe, Perkussion; Andreas H. H. Suberg, Elektronik
Ataç Sezer
Diverse Interpreten
Ferenc Farkas
András Adorján, Flöte; Tünde Szabóki, Sopran; Gyula Stuller, Violine; Peter Bársony, Viola; Miklós Perényi, Cello; Balázs Szokolay, Klavier
Werke von Vinko Globokar, Martin Jaggi, Sascha Janko Dragicevic und Marko Nikodijevic
Eva Nievergelt, Mezzosopran; Stefan Wirth, Klavier; Collegium Novum Zürich, Jonathan Stockhammer, Peter Rundel
Luigi Nono
Livia Rado, Alda Caiello, Katarzyna Otczyk, Silvia Regazzo, Marco Rencinai; Ensemble Prometeo, Filarmonica Artúro Toscanini, Coro del Teatro Regio di Parma, Marco Angius
Joachim Diederichs (Hg.)
Werktexte, Quellen, Dokumente