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BÜCHER. Irvine Arditti: Collaborations | Harry Lehmann: Musik und Wirklichkeit | Gespräche mit Enno Poppe | Interpretation im Fokus
ARCHIV. Das György Ligeti-Heft 1/1993 ist als E-Paper PDF erhältlich. – Hier finden Sie 94 Ausgaben der Neuen Zeitschrift für Musik im Zeitraum 1834-1879.

Neue Zeitschrift für Musik 1/2024

Nono 100

Luigi Nono (1924-90) wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Der italienische Komponist glaubte an die Möglichkeit besseren Handelns, einer gerechteren Welt und an ein humanes Miteinander. Man kann nur vermuten, was er wohl zu den aktuellen Entwicklungen gesagt hätte. Wir fragen, welche seiner Ansätze noch immer relevant sind und die ästhetischen sowie gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der Gegenwart erhellen können.
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Neue Zeitschrift für Musik 1/2024

Composing While Black gelingt es, ein Kapitel innerhalb der zeitgenössischen Musik zu beleuchten, das bislang gerade in Europa nahezu unbekannt war. Das Buch zeigt auch, dass eine Rezeption «schwarzer Musik» ohne Blick auf den historischen und politischen Kontext schwer möglich ist. Die gesellschaftliche Totalität, in der «race» immer noch eine gewichtige Rolle spielt, lässt sich nicht ausblenden.” (Holger Pauler)

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Neue Zeitschrift für Musik 1/2024

“In dieser Happy Music steckt vieles drin: auch die Lust am Ausbrechen, Ausufern. (…) Paxtons fröhlicher Sound birgt in sich auch schwierige Erfahrungen. So gesehen, symbolisiert seine Musik Befreiung, Bereitschaft zum Verrückten.” (Otto Paul Burkhardt)

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Neue Zeitschrift für Musik 1/2024

“Es mag überraschen, dass es sich um Blaise Ubaldinis erste monografische CD handelt, so gut funktioniert die Zusammenstellung der fünf Werke, so klar und brillant kommt deren Sound daher. Trotz einer zeitlichen Spanne von exakt zehn Jahren, die zwischen der ältesten und der neuesten Komposition liegt, wirkt die Musik wie aus einem Guss. Instrumente und Elektronik gehen eine enge Symbiose ein, als könnten sie nicht ohne einander überleben.” (Gerardo Scheige)

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Neue Zeitschrift für Musik 4/2022

“Mâkhi Xenakis […] folgt in ihrem Buch locker der Chronologie des Lebens von Iannis Xenakis. […] Widerstandsaktionen im besetzten Athen, dort ein Ingenieurstudium, 1949 dann ein Musikstudium in Paris, die Zusammenarbeit (und später der Bruch) mit Architektenstar Le Corbusier, die Förderung durch Messiaen und Varèse, die Entwicklung der ‘stochastischen Musik’, die einzigartige Verbindung von mathematisch basierter Formerfindung und beinah mystischem Naturbezug, das radikale Ineinanderdenken von Musik und Architektur, all das beleuchtet die Autorin aus der Perspektive einer Tochter, die ihren Vater bewundert, ihm aber nicht kritiklos ergeben ist.” (Mathias Nofze)

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Neue Zeitschrift für Musik 3/2022

In der Welt von heute begegnen wir ständig Nachwirkungen des europäischen Kolonialismus. Bewegt von der Vorstellung, nur auf Augenhöhe könnten Nachfahren von Opfern wie Tätern von einst post- und neokoloniale Verhältnisse überwinden, ziehen sich Debatten und Versuche dazu längst auch durch die Welten von Kunst und Kultur. In diesem Essay geht es um die Frage, in welcher Gegenwart sich die aktuelle Musik heute befindet und wie es gelingen könnte, sie zu dekolonisieren. Bild: Cedrik Fermont (Foto: Magda Bondos)

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